60 Sekunden Optionen Strategie

60 Sekunden Optionen Strategie: 10 Tipps und Tricks für Anfänger

60secDie Kritik an Optionen mit Laufzeiten von wenigen Minuten oder sogar nur Sekunden ist so alt wie die Optionen selbst: Viele sehen keinen wesentlichen Unterschied zu Glücksspiel. Doch den gibt es nachweislich: Verschiedene Strategien ermöglichen Trefferquoten, die signifikant über denen zufälliger Verteilungen liegen. Die einfachste Strategie für 60 Sekunden Optionen ist eine trendfolgende Strategie. Es gilt die grundlegende und empirisch dutzendfach bewiesene Annahme der Technischen Analyse: Existierende Trends setzen sich mit einer größeren Wahrscheinlichkeit fort als dass sie enden. Das bedeutet, dass der Kauf einer Call-Option in einem Aufwärtstrend eine „Trefferquote“ von mehr als 50 Prozent bietet.

Identifizieren und Filtern: Entwicklung einer 60 Sekunden Optionen Strategie

Die einfachste und rein visuell umsetzbare Anwendung einer trendfolgenden 60 Sekunden Optionen Strategie sind Trendlinien: Trader suchen nach Märkten, die sich dicht oberhalb einer Aufwärts- bzw. unterhalb einer Abwärtstrendlinie befinden. In diesen Bereichen liegt bereits eine signifikant erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Kursbewegung in Trendrichtung vor. Als zusätzlicher Filter kann das Orderbuch der Referenzbörse dienen, an dem der Basiswert gehandelt wird. Darüber hinaus können Märkte heraus gefiltert werden, bei denen sich in der jüngsten Vergangenheit starke Kursbewegungen gegen (!) den Trend ereignet haben. Maßgeblich ist ein ungewöhnlich starker Anstieg der Volatilität. Die Aufgabenstellung lautet also: Finde einen Markt, der sich nahe einer getesteten Trendlinie befindet und bei dem kein starker Volatilitätsausbruch stattgefunden hat und werfe dann einen Blick ins Orderbuch. Bestätigt die Auftragslage im Orderbuch die beiden anderen Aussagen (liegen in einem Aufwärtstrend z. B. deutlich mehr und größere Kauf- als Verkaufsorders vor) kommt es mit großer Wahrscheinlichkeit in den nächsten Minuten zu einem Kursanstieg.

Welcher Trend gilt eigentlich? Tipps und Tricks für 60 Sekunden Optionen

Es gibt einige Besonderheiten zu beachten, wenn sehr kurze Laufzeiten gehandelt werden. Da sich aufgrund der einfachen Handhabung trendfolgende Ansätze als 60 Sekunden Optionen Strategie für Anfänger durchgesetzt haben kommt es häufig zu einem bestimmten Missverständnis bei der Definition des Trends. Jeder Markt befindet sich zu jeder Zeit in mehreren Trends, die auf verschiedenen Zeithorizonten stattfinden. Ein Markt kann z. B. langfristig aufwärts und mittelfristig abwärts gerichtet sein – dann handelt es sich um eine ausgedehnte Korrektur. Wie findet man den „richtigen“ Trend? Das ist in vielen (aber nicht allen) Fällen recht einfach. Es „gilt“ der Trend, dem kein weiterer Trend auf einer zeitlich untergeordneten (also kürzeren) Ebene mehr entgegensteht.

Weitere strategische Ansätze

Trendfolgestrategien sind einfach anzuwenden und bieten eine gute Trefferquote, lassen aber viele attraktive Konstellationen außen vor. Grundsätzlich gilt: JEDE Marktkonstellation mit signifikant größeren Wahrscheinlichkeiten für Bewegungen in die eine oder andere Richtung kann auch auf 60 Sekunden Optionen angewendet werden. Das gilt für Unterstützung und Widerstand, Fibonacci Retracements, Kursformationen bzw. deren Ausbrüche und ganz besonders für jede Art von Kumulationspunkt, an dem mehrere charttechnische Indizien zusammentreffen. Für Optionen mit kurzen Laufzeiten gilt dabei, dass in der Regel in Trendrichtung gehandelt werden sollte. Handeln gegen den vorherrschenden Trend macht nur Sinn, wenn sehr starke Signale dafür vorliegen. Zu nennen wären Kreuzwiderstände, Trenddurchbrüche und – mit Abstrichen – stark überkaufte oder überverkaufte Marktsituationen, in denen auf eine Korrektur spekuliert wird.

Lohnt sich Handeln gegen den Trend bei fixen Gewinnen?

Wer gegen den Trend zu handeln beabsichtigt sollte sich eines Umstands bewusst sein: Anders als im Aktienhandel bringt keinen zusätzlichen Ertrag, wenn eine Prognose nicht nur korrekt, sondern zusätzlich auch gegen den Mainstream getroffen wurde. Wer nach einem Crash am Aktienmarkt am Tiefpunkt der Stimmung einsteigt ist bei de folgenden Aufwärtsbewegung von Anfang an dabei und erzielt höhere Renditen als die „Nachzügler“. Bei Digitaloptionen steht die Höhe der Auszahlung im Gewinnfall aber fest. Sie steigt nicht, nur weil Trader sehr viel besser als die anderen Marktteilnehmer gehandelt haben. Wenn die Rendite im Erfolgsfall fix ist entscheidet über Erfolg und Misserfolg ausschließlich die Trefferquote – und die ist bei trendfolgenden bzw. in Trendrichtung gehandelten Strategien höher.

 

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