Demokonto für binäre Optionen

Demokonto für binäre Optionen

picture of businesswoman working with touch screenMit dem außerbörslichen Handel von Digitaloptionen betreten viele Trader Neuland. Oft bleiben einige Fragen unbeantwortet: Wie hoch sind die Handelskosten tatsächlich? Wie viele handelbare Optionen gibt es und wie fair sind die angebotenen Kurse? Leider hilft längst nicht jedes Demokonto für Binäre Optionen bei diesen Fragen weiter – Trader müssen einmal mehr die Spreu vom Weizen trennen. Viele Broker bewerben ihr Binäre Optionen Testkonto – zuweilen auch sehr aufdringlich über Google-Anzeigen und in den Meta-Descriptions ihrer Webseiten in den Suchmaschineneinträgen – ohne tatsächlich eines anzubieten. Als „Demokonto“ wird mitunter recht dreist ein gewöhnliches Handelskonto mit dem Hinweis bezeichnet, dass dort keine Verpflichtung zu Transaktionen bestehe und die Handelsoberfläche vollständig einsehbar sei. Wer sich darauf einlässt gewinnt keine neuen Erkenntnisse, verliert aber viel Zeit, Nerven und Bankgebühren bis die Einzahlung wieder zurück auf dem eigenen Konto ist.

Wanted: Echtes Demokonto für Binäre Optionen

Die Ursache für diese Masche ist womöglich darin zu sehen, dass viele Broker keine eigenen Plattformen betreiben und lediglich Whitelabelpartner von anderen Anbietern sind. Diese Partner investieren oft kein Geld in die Entwicklung von Demokonten. Klar ist jedoch: Ein Testkonto das für das Ausprobieren des Handels den Einsatz von echtem Geld erfordert verdient diesen Namen nicht! Leider erfordert die Suche nach einem „echten“ Binäre Optionen Demokonto einen Blick ins Kleingedruckte der Broker. Das macht das Beispiel OptionFair deutlich, der ein „echtes“ und ein „unechtes“ Demokonto für Digitale Optionen anbietet. Neukunden erhalten in einer Variante anstelle eines Demokontos fünf „Free Trades“. Gemeint ist damit „risikofreies Handeln“ und damit letztlich ein „unechtes“ Das funktioniert so:

  • Neukunden müssen einen festgelegten Betrag auf ihr Konto einzahlen
  • Für die ersten fünf Trades übernimmt OptionFair die Verluste
  • Verluste in diesen ersten fünf Trades werden Neukunden durch Bonusgutschriften erstattet
  • Für die Bonusgutschriften gelten die allgemeinen Bonusbedingungen (40facher Handel vor erster Auszahlung)

Digitale Optionen ohne Risiko handeln bei OptionFair

60_second_tradeEs gibt noch eine zweite Variante, die einem „echten“ Demokonto entspricht. Diese Variante läuft seit geraumer Zeit als Promotion und wird nicht immer über die reguläre Website des Brokers, sondern nur über spezielle Aktionsseiten oder Kooperationen mit anderen Webseitenbetreibern angeboten. Diese Variante funktioniert so:

  1. Ein Demokonto wird mit 500 EUR virtuellem Kapital bestückt
  2. Trader können fünf Tage lang über das Konto handeln
  3. Alle Gewinne werden dem Konto als Bonus gutgeschrieben, wenn innerhalb dieser fünf Tage die Umwandlung in ein Echtgeldkonto erfolgt.

Dieses Promotionskonto ermöglicht es, Digitale Optionen zu echten Kursen zumindest ein paar Tage lang zu handeln ohne eigenes Geld einzahlen zu müssen. Die Option zur Umwandlung in ein Echtgeldkonto ist für Testzwecke nebensächlich. Wer sich für die Umwandlung interessiert sollte beachten, dass für die Bonusgutschriften die gewöhnlichen Bonusbedingungen des Brokers gelten: Bevor eine Auszahlung möglich ist muss der Bonus 40 mal umgesetzt werden. Damit schützen sich Broker vor Schnäppchenjägern – heißt es jedenfalls.

Was macht ein gutes Demokonto eigentlich aus?

Ein Demokonto das seinen Namen verdient erfüllt zwingend die folgenden Kriterien:

  • Es muss kein echtes Geld eingezahlt werden
  • Es fallen keine Kosten an
  • Es wird virtuell mit echten Kursen gehandelt

Wenn eine dieser Bedingungen nicht erfüllt ist taugt das angebliche „Demokonto“ nichts. Was bringt es, wenn zunächst echtes Geld eingezahlt werden muss nur um die Handelsplattform zu sehen, sie aber – da kein virtuelles Kapital zur Verfügung gestellt wird – nicht benutzen zu können? Ähnlich sinnlos sind Plattformen mit rein fiktiven Abrechnungskursen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Oft besteht dabei kaum ein Unterschied zu einer schlecht gemachten Videoanimation – nur eben mit vorherigem Login zum Abgreifen der persönlichen Daten. Generell darf der „Wunschzettel“ an die Broker noch um einige Punkte erweiterte werden. Erfreulich wären mehr zeitlich unbefristete Demokonten, wie sie auch bei FX und CFD Brokern üblich sind. Digitaloptionen weisen in allen Marktsituationen einige Besonderheiten auf, die sich vor allem Einsteigern und Tradern ohne Erfahrungen mit Optionen nicht in wenigen Tagen vollständig erschließen. Vorteilhaft wären außerdem Anmeldeverfahren ohne Angabe von Telefonnummern: Anrufe der Vertriebsabteilung sind nicht jedem willkommen.

 

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