Details und Begriffe

Erklärung der wichtigsten Details und Begriffe

 

Lot (Losgröße)

Details und BegriffeEin Lot ist der minimale Betrag mit dem beim Forex gehandelt wird. Ein Lot entspricht immer 100.000 Währungseinheiten. Bei vielen Brokern gibt es auch Mini-Lots. Ein Mini-Lot beträgt 10.000 Einheiten einer Währung und ist damit gerade für unerfahrene Händler sehr interessant. Selbst 10.000 Euro stellen natürlich für viele Forex Einsteiger oft eine zu große Summe dar, um sie aus eigener Kraft zu traden. Dafür gibt es die Hebel!

Leverage (Hebel / Hebeleffekt)

Der Leverage (Hebel) ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Devisenhandels. Den richtigen Umgang mit den Hebeln zu lernen ist sehr wichtig um erfolgreich zu traden. Leverage erlaubt, durch den Einsatz von Fremdkapital, mit höheren Summen zu handeln, als man selbst investiert. Die Spanne unserer getesteten Broker reicht dabei von einem Verhältnis 1:50 bis 1:400. Benutzen Sie zum Beispiel einen Leverage von 1:200 (auch x200 genannt), bedeutet dies, dass sie durch den Einsatz von 100 US Dollar ein Handelsvolumen von 20.000 US Dollar besitzen, da der Broker Ihren Einsatz mal 200 in Auftrag gibt.

Als Faustregel gilt: Umso größer der Leverage, desto größere Gewinne lassen sich im Vergleich zum eingezahlten Kapital erzielen. Allerdings ist auch die Chance am größten, das Kapital zu verlieren, da schon geringe Schwankungen über Verlust und Gewinn entscheiden können.

Da es sehr wichtig ist, zu lernen wie der Leverage funktioniert. Schauen wir uns also mal folgendes Beispiel an:

Sie wollen den EUR/USD traden, da Sie annehmen, dass der Kurs des Euro gegenüber dem des US Dollar steigt. Der momentane Kurs ist 1,3500. Mit einem Leverage von 1:100 wollen sie einen Mini-Lot (10.000 Einheiten) handeln.

Durch den Einsatz von 135 US Dollar ($ 13500 mit Leverage) haben sie 10.000 Euro erworben und warten nun auf den Kursanstieg. Dieser tritt auch ein und nachdem der Kurs um 50 Pips gestiegen ist, entscheiden Sie sich, zu verkaufen. Der Kurs ist nunmehr 1,3550 und ihre 10.000 Euro sind jetzt 13550 US Dollar wert. Die Differenz von 50 US Dollar ist Ihr Gewinn.

Pip (Percentage In Points)

Der Pip ist die übliche Preisstufe im Devisenhandel. Der kleinste Wertanstieg in einem Wechselkurs. Ein Beispiel: Der EUR/USD steigt von 1,3507 auf 1,3508. Das ist EIN Pip. Der Pip ist die letzte angegebene Dezimalstufe eines Wechselkurses. Positive oder negative Entwicklungen der Pips sind der Wert, mit dem Gewinne (oder Verluste) beim Forex Trading gemessen werden.

Broker

Der Broker ist Ihre Schnittstelle zum Forex Markt. Er gibt die Kauf- oder Verkaufsaufträge der Forex Händler an die Banken weiter, an denen sie dann ausgeführt werden. Einen guten Broker zu finden ist essentiell für den Erfolg beim Forex Handel. Eine sehr gute Übersicht finden Sie hier. Alle von uns getesteten Anbieter bieten ihre Dienste auf Deutsch an und sind kostenlos! Als Bezahlung erhalten sie lediglich den Spread Ihrer Trades.

Spread

Der Spread ist die Spanne zwischen Einkaufs- und Verkaufpreis. Im Forex Handel als Bid und Ask Preis bezeichnet. Der Spread wird in Pips gemessen. Genau genommen besteht ein Wechselkurs immer aus zwei Kursangaben. Der einen, zu der Sie das Währungspaar kaufen (Bid: EUR/USD 1,3500) und der andere, zu dem Sie es verkaufen (Ask: EUR/USD 1,3503). Die Differenz der beiden Werte ist die “Bezahlung” für den Broker.

Am Beispiel: Sie kaufen den EUR/USD zu einem Kurs von 1,3500 und spekulieren auf den Anstieg. Der Broker gibt einen Spread von drei Pips vor. Das bedeutet, dass der Kurs auf 1,3504 steigen muss, damit Sie einen Pip Gewinn machen. Die ersten drei Pips verdient der Broker, ALLES was über diesen ersten drei Pips liegt, verdienen Sie.

Die Spreads variieren von Broker zu Broker und sollten natürlich immer möglichst niedrig sein. Alle von getesteten Anbieter sind, mit maximal drei Pips auf den EUR/USD, sehr günstig.

Take Profit

Der Take Profit ist das schönste am Forexhandel! Etwas genauer: Der Take Profit ist ein, vom Trader festgelegter, Punkt (Kursstand) an dem der aktuelle Handel profitabel enden soll. Oft ist es unmöglich einen Trade manuell zu beenden, da man nicht 24 Stunden am Stück vor dem Rechner sitzen kann und Trades oft erst nach einiger Zeit profitabel werden. Der Take Profit beendet den Handel automatisch, sobald der vorher angestrebte Kurs erreicht wird. Je nach Handelsstil und eigener Strategie legen einige Trader den Take Profit sehr niedrig (wenig Risiko) und andere dafür sehr hoch (viel Risiko).

Stop Loss

Der Stop Loss ist ein sehr wichtiges Instrument des Risikomanagements beim Forexhandel. Genauso wie sein Gegenpart, der Take Profit, ist der Stop Loss ein vom Trader festgelegter Kursstand bei dem der aktuelle Handel automatisch beendet wird. Oft hört man den Begriff “100% Stop Loss”. Damit ist gemeint, dass der Trade automatisch beendet wird, sobald 100% des eingesetzten Betrags verloren sind. Kein schönes Szenario und auch das absolute Maximum, welches gerade Forexanfänger eingehen sollten. Besser sind natürlich geringere Stop Loss Grenzen. Profis (oder Zocker) passen gelegentlich ihren Stop Loss so an, dass er einem vielfachen des ursprünglichen Betrags des Trades entspricht, um so große Schwankungen des Marktes zu kompensieren.

 

Welcher Anbieter!?

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