Forex Strategie für Anfänger

Forex Strategie für Anfänger – Jetzt Forex Handel lernen

strategyFrüher oder später interessieren sich die meisten aktiven Trader für den Währungshandel. Der Einstieg wird durch die zahlreichen Broker am Markt leicht gemacht: Mit ein paar hundert Euro und nach einigen Video-Tutorials kann es eigentlich schon losgehen. Weil es außerhalb von Demokonten keine kostenlose „Kennenlernphase“ gibt sollten auch Einsteiger den Forex Handel nicht ohne Strategie angehen.

 

Warum es ohne Forex Strategie nicht geht

Die meisten Trader die den Forex Handel lernen möchten interessieren sich auch aufgrund der großen Hebelwirkung für den Devisenmarkt. Diese ist genau der Grund dafür, dass eine plausible und konsequent durchgehaltene Strategie unverzichtbar ist. Im FX Handel können mit 250 Euro 100.000 Euro bewegt werden, wenn der Broker einen 400fachen Hebel zulässt (normal sind Hebel von 100 bis 200). Schon kleinste Kursbewegungen in die falsche Richtung führen zu großen Verlusten. Deshalb dürfen Positionen nur in aussichtsreichen Konstellationen eröffnet werden. Zudem braucht es eine konsequente Methodik zur Verlustbegrenzung. Wer „nach Gutdünken“ planlos Positionen eröffnet und schließt verliert sehr rasch den gesamten Einsatz.

Was unterscheidet eine Forex Strategie für Anfänger von anderen Strategien?

Im Devisenhandel gibt es wie auch in anderen Märkten Strategien sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene und Profis – wobei letztere sich vornehmlich durch den höheren inhaltlichen Anspruch und die kompliziertere Umsetzung denn durch zwingend bessere Ergebnisse kennzeichnen. Eine Forex Strategie für Anfänger sollte die Folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Hohe Trefferquote (Trade Ratio)
  • Überschaubare Verlustserien
  • Strikt begrenzte Verluste
  • Auf viele Trades verteilte Gewinne

Eine hohe Trefferquote (in den Finanzkennzahlen zur quantitativen Bewertung von Strategien als „Trade Ratio“ bezeichnet) ist für Einsteiger beinahe unerlässlich. Profis traden mitunter Strategien, bei denen 90 Prozent der Trades und mehr im Verlust enden. Dafür werden einige sehr große Gewinne eingefahren. Einsteigern sind solche Strategien nicht anzuraten: Die oftmals langen Verlustserien sind ohne entsprechende Erfahrungen mental kaum durchzuhalten (Ausnahme: Es geht nur um die sprichwörtlichen Peanuts).

Kein Trader wird ohne Verlustbegrenzung erfolgreich

Orange lifebuoy on rocks at sea side. lifesaving equipment. conceptBesser geeignet sind Strategien, die viele kleine Gewinne abwerfen und bei denen die unvermeidlichen Verluste durch Stop Loss strikt begrenzt werden. Ohne konsequente Verlustbegrenzung ist Erfolg im FX Handel nicht möglich: Schon bevor eine Order erteilt wird muss feststehen, wie groß der maximal mit der Position in Kauf zu nehmende Verlust werden darf. Generell ist für keine Strategie ein Nachteil, wenn sich die erzielten Gewinne auf viele Trades. verteilen. Entfallen z. B. 75 Prozent der in einem Jahr erzielten Gewinne auf lediglich zwei Trades, ist eine Fortsetzung des Erfolgs fraglich: Es könnte sich um bloßen Zufall gehandelt haben.

Bei Optionen mit extrem kurzen Laufzeiten kommt es oft vor, dass bei einer Abrechnung zum Geldkurs die Option wertlos verfällt, während sie bei einer Abrechnung zum Briefkurs im Geld liegt. Solche Differenzen können auch bei Kursen an verschiedenen Börsenplätzen den Unterschied machen. Es sollte deshalb unbedingt in Erfahrung gebracht werden, zu welchem Kurs von welchem Börsenplatz abgerechnet wird. Behält sich der Broker gemäß seinen Bedingungen vor, einen Kurs aus mehreren Börsenplätzen auszuwählen verschlechtert dies die Erfolgsaussichten dramatisch!

Trendfolgestrategien sind für Einsteiger der Schlüssel zum Erfolg

Einsteiger sollten sich auf trendfolgende Strategien mit einem oder zwei Filtern beschränken. Diese Ansätze sind langjährig erprobt und nachweislich erfolgreich. Darüber hinaus sind sie leicht nachzuvollziehen und umzusetzen. Der Grundgedanke jeder trendfolgenden Strategie ist identisch mit einer der Prämissen der Technischen Marktanalyse: Ein einmal existierender Trend setzt sich mit einer größeren Wahrscheinlichkeit fort als dass er endet. Deshalb macht es Sinn dem Trend zu folgen. Im ersten Schritt werden Trends identifiziert. Das ist mittels Trendlinien sowie gleitenden Durchschnitten möglich. Je häufiger ein Trend Tests bestanden hat desto signifikanter ist er. Ein Test findet zum Beispiel statt wenn der Markt in einem Aufwärtstrend auf seine Trendlinie zuläuft und nach oben von ihr abprallt. Je häufiger das passiert, desto besser. Im zweiten Schritt werden zusätzliche Filter angewendet, um die Trefferquote zu erhöhen. So sollte eine Position in einem Trendmarkt nur eröffnet werden, wenn der Markt nicht kurzfristig überkauft (Aufwärtstrend) oder überverkauft (Abwärtstrend) ist – im Idealfall ist das Gegenteil der Fall. Grafisch betrachtet erfolgt der optimale Einstieg in einen Aufwärtstrend somit nach einer kurzfristigen Korrektur, die im unteren Bereich des Trendkanals endet. Ein weiterer Filter kann der Ausschluss von charttechnischen Widerständen (bzw. Unterstützungen im Abwärtstrend) sein. Auch ein starker Anstieg der Volatilität innerhalb des Trends kann ein Hinweis darauf sein, dass der Trend womöglich endet.

 

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